Verlängerte Ampelphasen

In ganz Deutsch­land liest man von Ebers­berg, sagt Tho­mas John, Vor­sit­zen­der des Ebers­ber­ger Senio­ren­bei­rats.

An zwei Ampeln in der Innen­stadt wur­de vor sechs Wochen auf Initia­ti­ve des Senio­ren­bei­rats eine Art indi­vi­du­el­le Grün­pha­se ein­ge­führt. Wer nicht flott genug unter­wegs ist, kann mit Hil­fe eines Chips in der Jacken­ta­sche die Zeit fürs Über­que­ren der Stra­ße von stan­dard­mä­ßig zehn auf 16 Sekun­den ver­län­gern.

17 Chips wur­den im Bür­ger­bü­ro bis­her an Senio­ren und Geh­be­hin­der­te aus­ge­ge­ben. Etwa 300 Per­so­nen hät­ten ein Anrecht dar­auf. Offen­bar ist das Sys­tem der­ar­tig inno­va­tiv, dass es weit über die Gren­zen Bay­erns hin­aus als Pilot­pro­jekt bewun­dert wird.

Ange­dacht ist eine ers­te Test­pha­se bis Herbst 2019. „Das wird gut ange­nom­men“, ist John sich sicher. Er ist zufrie­den, dass nach Jah­ren des Drän­gens das Stra­ßen­bau­amt Rosen­heim end­lich bereit war, den ver­län­ger­ten Ampel­pha­sen über die Staats­stra­ßeei­ne Chan­ce zu geben.

Quel­le: Infor­ma­ti­ons­dienst Merkur.de, Text: Uta Künk­ler

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