Mitarbeiter*innen 50+: motiviert und teamfähig

hands-545394__340Deut­sche Unter­neh­men machen einer Umfra­ge zufol­ge mit älte­ren Mitarbeiter*innen, die sie neu ein­ge­stellt haben, über­wie­gend posi­ti­ve Erfah­run­gen. Rund 90 Pro­zent der befrag­ten Fir­men gab an, neu ein­ge­stell­te Mitarbeiter*innen ab 50 sei­en moti­viert, team­fä­hig und sorg­fäl­tig.

Das teil­te das Insti­tut für Arbeits­markt- und Berufs­for­schung (IAB) mit, das eine ent­spre­chen­de Stu­die durch­ge­führt hat­te. Dafür wur­den in den Jah­ren 2014 und 2015 ins­ge­samt rund 28.000 Betrie­be befragt.

Auch gelingt es den älte­ren Beschäf­tig­ten nach Mei­nung vie­ler Unter­neh­men, ihre beruf­li­che Erfah­rung an ihrem neu­en Arbeits­platz ein­zu­brin­gen. Nur bei 14 Pro­zent der erst vor kur­zem ange­heu­er­ten Älte­ren berich­te­ten Fir­men von häu­fi­ge­ren Fehl­zei­ten, bei zwölf Pro­zent wur­den län­ge­re Fehl­zei­ten genannt.

Grund­sätz­lich wächst laut Stu­die seit Jah­ren die Bedeu­tung von Men­schen ab 50 im deut­schen Arbeits­markt. Noch im Jahr 2000 waren in der Grup­pe der 50- bis 64-Jäh­ri­gen ledig­lich 32 Pro­zent sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig beschäf­tigt.

15 Jah­re spä­ter liegt der ent­spre­chen­de Anteil bei rund 55 Pro­zent. Das liegt vor allem dar­an, dass älte­re Män­ner und Frau­en inzwi­schen gene­rell län­ger arbei­ten. Älte­re Beschäf­tig­te, die arbeits­los wer­den, haben dage­gen immer noch Schwie­rig­kei­ten, wie­der einen Job zu fin­den.

Quel­le: dpa/t-online, 15.3.17

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